Fragen und Antworten

Operation des Grauen Stars

Häufige Fragen zum Grauen Star

Was ist der Graue Star?

Die eigene Linse im Auge wird im Laufe des Lebens immer trüber. Es entstehen Wahrnehmungen wie Verlust von Kontrast, Streulicht, zunehmende Kurzsichtigkeit im Alter, Trübsehen oder Blendung.

Wie wird der Graue Star behandelt?

Die trübe Linse wird aus ihrer Hülle entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt.

Brauche ich nach der Staroperation noch eine Brille?

Ob Sie nach der Operation noch eine Brille benötigen, hängt von der Operationsplanung ab, die Sie vor dem Eingriff mit dem Operateur besprechen. Es gibt viele verschiedene Implantate (Kunstlinsen), aber nicht alle sind für jedes Auge geeignet. Eine individuelle Beratung vor der Operation wird Ihnen Klarheit verschaffen, was für Sie geeignet ist.

Ist die Operation des Grauen Stars schmerzhaft?

Die Operation ist nicht schmerzhaft. Wir sind heute in der glücklichen Lage, sowohl die Betäubung des Auges als auch den Eingriff vollkommen schmerzfrei ausführen zu können.

Kann ich während der Operation etwas falsch machen?

Da das Auge sich nicht bewegen kann und die Hände des Operateurs auf Ihrer Stirne ruhen, brauchen Sie keine Angst zu haben, speziell ruhig sein zu müssen. Natürlich sollten Sie einen aufkommenden Nies- oder Hustenreiz ankündigen. Zudem wird das Auge durch eine feine Klammer gespreizt.

Welches sind die Risiken bei der Operation des Grauen Stars?

Grundsätzlich gibt es keine Operation ohne Risiko. Das Risiko, sein Augenlicht auf Grund einer Operation des Grauen Stars zu verlieren, ist extrem niedrig. In unserer Patientenstatistik ist dies seit der operativen Tätigkeit seit 1995 nach über 5000 Eingriffen nie vorgekommen. Auch ein Infekt im Innern des Auges ist bis anhin nie aufgetreten.

Natürlich können vermehrte Entzündungsreize, Augendruckprobleme, Linsenreste oder Implantationsprobleme, die Zweitoperationen mit sich bringen, vorkommen. Bei manchen Augen können krankhafte Gewebeveränderungen oder anatomische Besonderheiten zu operativen Schwierigkeiten führen, die aber im allgemeinen beherrschbar sind.

Wie schnell sieht man wieder klar nach der Operation des Grauen Stars?

In der Regel erreicht man nach 1 bis 3 Tagen die bestkorrigierbare Sehschärfe. Es gibt aber Verlaufsvarianten.

Wann kann man eine Brille nach der Operation anpassen?

In der Regel nach 4 bis 5 Wochen. In der Zwischenzeit können Sie ein kostenloses Provisorium anfertigen lassen.

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Korrektur Kurzsichtigkeit (Myopie)

Häufige Fragen zur Kurzsichtigkeit

Wie lange gibt es die Artisan-/Artiflex-Linsen schon?

Der Vorläufer der Artisan-Linse wurde 1978 vom Groninger Prof. Dr. Jan Worst auf den Markt gebracht. Diese wurde als «Worst Iris Claw Lens» bezeichnet. Diese Linse wurde als Ersatz für die getrübte natürliche Linse bei Starpatienten verwendet. 
Die «Worst Iris Claw Lens» wurde in hunderttausende Augen in der ganzen Welt implantiert. 


Im Jahr 1986 wurde zum ersten Mal eine Linse in ein Auge implantiert, um Kurzsichtigkeit zu korrigieren. Die «natürliche Linse», die bei Starpatienten entfernt wird, wurde jedoch in diesem Auge belassen. Die Sache war erfolgreich.

1992 wurde eine Artisan-Linse für Weitsichtigkeit entwickelt, und 1999 kam eine Linse zur Korrektur von Zylinderabweichungen auf den Markt. Die faltbare Artisan-Linse, die Artiflex-Linse, wird seit 2005 eingesetzt.

Was passiert, wenn sich die Sehstärke meiner Augen nach einer Artisan-/Artiflex-Implantation verändert?

Wenn sich die Sehstärke der Augen nach einer Linsenimplantation stark ändert, kann man erwägen, die Linse auszutauschen. Geringe Stärkenänderungen lassen sich mit einer leichten Brille oder mit Kontaktlinsen korrigieren.

Wann kann ich mein Krafttraining nach der Behandlung wieder aufnehmen?

Die Wundheilung dauert etwa 2 bis 4 Wochen, je nach Linsenart. Nach Ablauf dieses Zeitraums können Sie das Training vorsichtig wieder aufnehmen, aber noch nicht bei vollem Kraftaufwand. Nach etwa 6 Wochen können Sie den Sport wieder in gewohnter Weise betreiben. 


Sind die Artisan-/Artiflex-Linsen im Auge sichtbar?

Die Sichtbarkeit ist geringer als diejenige von Kontaktlinsen. Nur wenn Sie genau darauf achten und das Licht in ganz spezieller Weise in das Auge fällt, sind die Konturen der Linse vage zu erkennen.

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Altersbedingte Makula-Degeneration

Häufige Fragen zur altersbedingten Makula-Degeneration (AMD)

Was sind die Ursachen der AMD?

Die Ursache der Erkrankung, die vorwiegend in den industrialisierten Ländern diagnostiziert wird, ist noch weitgehend unbekannt.

Was ist die Makula?

Im Auge wird das Licht und somit das Bild auf die Netzhaut projiziert.

Die Makula ist jener Teil der Netzhaut, der sich genau auf der optischen Achse befindet und für das scharfe Sehen (Lesen von Text) verantwortlich ist.

Werde ich blind mit einer AMD?

Die AMD an sich führt nicht zur Blindheit. Im Endstadium der Krankheit bleibt die Orientierung im Raum erhalten. Das bedeutet, dass man sich insbesondere in gewohnter Umgebung gut zurechtfinden kann. Es besteht lediglich eine Leseunfähigkeit sowie ein Unvermögen, Gesichter aus einigen Metern Entfernung zu erkennen.

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